Unter die Rubrik “wer will das eigentlich” fällt Googles neues Vorhaben, auf Basis von Tonaufnahmen in den Wohnzimmern der Nutzer das eingeschaltete Fernsehprogramm zu identifizieren. Dafür soll ein Mikrofon am PC angeschlossen werden, das Geräusche aus der Umgebung von 10 Meter Entfernung aufnimmt, sie komprimiert und per Internet an Google sendet.Dort werden die Tonfragmente auf verwertbare Informationen analysiert. Gelingt eine Zuordnung zum laufenden Fernsehprogramm oder aufgezeichneten Filmen, sollen programmbegleitende Suchergebnisse und ergänzende Informationen auf dem Bildschirm erscheinen. Auf die Weise lassen sich dann auch Zuschauer finden, die gerade das Gleiche schauen und darüber chatten wollen.

Die Technik erinnert ein wenig an Georg Orwells Televisor (1984). Google macht seinem Image als Datenkrake alle Ehre.